SEO-Texte schreiben und optimieren

Wer im Internet gefunden werden will, muss Texte schreiben, die von den Suchmaschinen für das jeweilige Thema für kompetent gehalten werden.

Wie aber schreibt man für das Web einen passenden Text? SEO-Gesichtspunkte sowie ein Augenmerk auf die gewünschten Suchbegriffe spielen hierin eine wichtige Rolle. Keywords – dass sind letztlich die Suchworte, unter denen man im Web gefunden werden möchte. Um als SEO-Optimierer dies bewerkstelligen zu können, müssen die Texte auch entsprechend die gewünschten Begriffe enthalten. Die SEO-Tauglichkeit der Texte an sich ist schon wichtig, jedoch sollte der Lesefluss und der Mehrwert der Texte nicht zu kurz kommen bzw. der Text ausschließlich aus Keyword-Phrasen bestehen. Denn: Suchmaschinen berücksichtigen bei der Bewertung der Seiten und Texte durchaus auch Inhalte.




Die Keyword-Dichte (engl. Keyword Density) wird immer noch als relevant eingestuft. Man sollte es allerdings nicht übertreiben. Texte mit einer Keyword-Dichte von über 2 Prozent sind nur noch mit Mühe zu lesen. Deshalb sollten die relevanten Suchbegriffe auf Title-Tag, Überschriften h1 bis h6, Listenelemente und den Fließtext verteilt werden. Dieses sind die wichtigsten, auf den ersten Blick sichtbaren Elemente einer Website; die mehr oder weniger unsichtbaren Elemente folgen weiter unten.

Speziell Google ignoriert Keyword-Spamming konsequent. Der Erfolg von Google beruht unter anderem auf der Latent-Semantischen Indizierung (LSI). Diese untersucht, inwieweit ein Text ein Thema semantisch erschöpft.

Das Gegenmittel des SEO-Texters ist die Latent-Semantische Optimierung (LSO): Man sollte sein Vokabular möglichst fachspezifisch bzw. auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten wählen, d. h. Synonyme, Abkürzungen, Konjugations- und Deklinationsvarianten verwenden und sonstige Abwandlungen des Suchbegriffs wählen. Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass auch menschliche Leser Texte bevorzugen, die abwechlsungsreich geschrieben sind.

Dennoch seien hier noch ein paar Tricks verraten, mit Hilfe derer man in SEO-Texten Keywords platzieren kann, ohne dass es der unbedarfte User auf den ersten Blick sieht:

  • Description: Man man sieht sie nicht auf der Seite selbst, es sei denn man schaut in den Quelltext, sondern wenn Google seine Ergebnislisten ausspuckt. Die Description ist dort der meist zwei- oder dreizeilige Absatz.
  • Ladezeiten der Bilder optimieren: die Dateien sollten in der Größe vorliegen, in der sie auch dargestellt werden. Die Angaben height und width sollten auf jeden Fall dabei sein, aber nicht zur HTML-Skalierung der Bilder verwendet werden. Zur verlustfreien Komprimierung der Bilddateien – das heißt ohne Qualitätseinbußen, die für dasmenschliche Auge sichtbar wären – eignen sich folgende Werkzeuge:
  • Dateinamen, -pfade von Bilddateien sowie die Alternativtexte von Bildern. Alternativtexte heißen so, weil sie als Alternative zu einem Bild angezeigt werden, wenn dieses nicht geladen werden kann. Sie werden von Screenreadern (Lesegeräte für Blinde und Sehbehinderte) erkannt und vorgelesen. Diese Elemente wirken speziell auf die Bildersuche, aber John Mueller von Google hat in einem Hangout am 27.06.2017 bestätigt (Quelle: Suchradar #67, August 2017) , dass das indirekt auch Einfluss auf die normalen Suchergebnisse haben kann.
  • Bildbeschriftungen: eine formelle Auszeichnung als ist zwar nicht erforderlich, jedoch verstehen die Zugehörigkeit zum Bild besser und stellen diese entsprechend dar. Quelle: https://www.seo-suedwest.de/3133-google-text-unter-bild-muss-nicht-als-caption-gekennzeichnet-sein.html
  • Title-Attribute von Links und Bildern: Diese werden beim Drüberfahren als weiße „Schildchen“ sichtbar.
  • Suchmaschinen-freundliche URLs, also eine mit Suchbegriffen versehene Adresszeile der Website: optimal ist www.keyword1.de/Keyword2/keyword3-keyword4.html anstatt www.larifari.de/blabla.php?cid=21&lid=2771
  • Meta-Keywords: Diese werden von Google überhaupt nicht mehr beachtet. Von anderen, in Deutschland weniger wichtigen Suchmaschinen wie etwa Bing, werden sie noch berücksichtigt. Dort sollte man aber nur Keywords platzieren, die auch tatsächlich im Text vorkommen.