SEO und Webdesign nach dem „Mobilegeddon“

SEO und Webdesign nach dem „Mobilegeddon" - Suchmaschinenoptimierung in Australien

Spezieller Blickwinkel from Downunder auf SEO und Webdesign nach dem „Mobilegeddon“. Dieser Artikel wurde geschrieben von John. Er hält sich derzeit in Melbourne auf und tummelt sich nicht nur in der dortigen SEO-Landschaft. Mit rueth online bietet er auch SEO services an.

Der 21.04.2015 wurde von vielen Online Marketern, SEOs und sonstigen Webmastern mit Spannung erwartet, da Google ein größeres Update rund um „mobile friendly“ websites angekündigt hatte. Das Brimborium rund um dieses „Internetevent“ hat viele Webseitenbetreiber „wachgerüttelt“. Vermeintlich.
Denn nach wie vor sind viele Webseitenbetreiber noch lange nicht dazu übergegangen, für das mobile Internet zu rüsten. Das beobachte ich zumindest hier in Australien, wo ich mich seit Dezember aufhalte. Nur ein recht überschaubarer Anteil an Webmastern hat Berichten zufolge mittlerweile eine mobile Version der Desktop-Variante oder gar einen Webauftritt im responsiven Design.

Responsive Webdesign im Trend

Zwar boomt das Geschäft rund um neue Webseiten, die sich „automatisch“ an das jeweilige Endgerät anpassen; doch sind diejenigen, welche ihren Webauftritt „mobile friendly“ machen, immer noch in der Minderheit. Und das bedeutet, dass hier sehr viel Marktpotenzial verschenkt wird. Dabei finden sich unzählige internationale Webdesigner und SEOs, die sich schon seit Langem mit diesem Thema auseinandersetzen und die Vorteile von Responsive Design herausstellen und sich mit den neuesten Entwicklungen intensiv auseinandersetzen.
Einen schönen Artikel dazu haben etwa unsere Schweizer Nachbarn von Teil.ch mit ihrem Beitrag zu den Webdesign-Trends 2015 veröffentlicht. Eine interessante Beobachtung ist in diesem Zusammenhang, dass es einen starken Trend zur Vereinfachung gibt: dadurch, dass mittlerweile mehr Menschen über das mobile Internet auf neue Websites stoßen, hat sich auch das Surf- und Designverhalten stark verändert.

Onepager und Suchmaschinenoptimierung

So stehen etwa sogenannte „Onepager“ hoch im Kurs, welche auf nur einer Seite das Wesentliche präsentieren wollen. „Verträgt sich das mit Suchmaschinenoptimierung?“, wird sich manch einer fragen. Die einen bezweifeln das, die anderen sehen hierin die wahre Kunst der SEO. Hier muss wirklich viel Kreativität und technisches Verständnis in das Webdesign mit einfließen, um später in der Suchmaschine „ganz oben“ landen zu können.
Nach dem „Mobilegeddon“ tun sich neue Chancen auf für alle, die sich jetzt um eine moderne, suchmaschinenoptimierte Website kümmern, und das ist oftmals gar nicht so schwer. Wer etwa mit WordPress arbeitet, kann lange schon aus einer Vielzahl an kostenlosen und kostenpflichtigen Themes auswählen, welche auch im mobilen Internet ein tolles Bild abgeben.
Schwieriger wird es dann bei größeren Shops, die schon seit Jahren mit veralteter Shopsoftware arbeiten und schon lange damit kämpfen, überhaupt irgendwie seofreundlicher zu werden. Eine Zwischenlösung in Form von vereinzelten Unterseiten, die für mobile Endgeräte optimiert werden, kann für Abhilfe schaffen. Doch langfristig führt wohl kein Weg an einem neuen Webauftritt in Responsive Design vorbei.
Wenn der 21.04.2015 eines klar gemacht, dann ist es diese Tatsache: das Internet ist dynamischer denn je, und das Surf- und Suchverhalten hat sich in nur kurzer Zeit revolutionär verändert. Wer jetzt immer noch nicht auf „mobil“ rüstet, der verliert Reichweite und damit Umsatz. Eine große Chance für alle, die sich etwas intensiver mit dem Thema Webdesign und Suchmaschinenoptimierung für das mobile Internet beschäftigen.